Atlastherapie (MT) nach dem Pohlmannkonzept®

Hierbei handelt es sich keineswegs um eine chiropraktische Behandlung, bei der ruckartige oder gefährliche und gewaltsame Bewegungen durchgeführt werden. Wir setzen auch keinerlei Geräte ein, die Hände eines guten Therapeuten sind die besten Werkzeuge!


Der Atlas ist der erste Halswirbel. Als schädelnächster Teil der Wirbelsäule trägt er den gesamten Kopf. Aufgrund dieser Funktion wurde sein Name vom Titanen Atlas der griechischen Mythologie entlehnt, der die Last des Himmels auf seinen Schultern stemmen musste.(1)

Alles in unserem Körper hängt miteinander zusammen. Der Atlaswirbel ist das Bindeglied zwischen zentraler Steuerung des Kopfes einerseits und dem gesamten Skelettsystem, den inneren Organen, Gefäßen und Drüsen bis hin zu den sensorischen Fasern der Füße. Fehlstellungen des Atlaswirbels und hieraus resultierende Gesundheitsstörungen sind in der Schulmedizin schlicht und einfach nicht bekannt. Ein Blick über den Tellerrand bei verschiedensten Erkrankungen und Beschwerden macht Sinn.(2)

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Ernst Pohlmann

Der Atlas, 1. Halswirbel oder C1, Träger des Kopfes,

spielt in der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle. Im Atlanto-Okzipital-Gelenk (C0-1) befinden sich 90 % der Haltungsrezeptoren.

Eine Fehlstellung oder Blockierung verändert im Laufe von Jahren die komplette Körperstatik und kann massive Schmerzen auslösen. Zwei Beispiele hierfür sind die Veränderungen der Biomechanik der Kiefergelenke und des Beckens. Als Folge des Beckenschiefstandes kommt es zu einer funktionellen Beinlängendifferenz.

Durch ein Trauma (Sturz, Autounfall etc.) werden ständig auftretende Beschwerden, z.B. des Kopfes, innerer Organe sowie Schlafstörungen ausgelöst.

Durch ein Geburtstrauma kann ein KiSS-Syndrom (Kopfgelenk- induzierte- Symmetrie- Störung) entstehen. Wird dieses nicht erkannt, kommt es bei Kindern zum ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) oder ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom).

Durch eine Fehlstellung werden Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven beeinflusst.

Folgende verlaufen vor dem Atlas: Der N. vagus, 10. Hirnnerv, wichtigster Nerv des Parasympathicus, er gehört zum vegetativen-unwillkürlichen Nervensystem, der N. accessorius, 11. Hirnnerv, ein direkt versorgender Nerv sowie der N. glossopharyngeus, 9. Hirnnerv, versorgt das Mittelohr sensibel-sensorisch. (3)



Die Atlasfehlstellung mit auftretenden Beschwerdesymptomatiken


  • Migräne
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Nackenschmerzen
  • Steifer Nacken
  • Begrenzte oder asymmetrische Rotation und Seitneigung des Kopfes
  • Permanente Muskelverspannungen
  • Schulterschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Lumbago / Hexenschuss
  • Bandscheibenvorfall
  • Eingeklemmte Spinalnerven
  • Irritation von Hirnnerven, Folgen sind z. B. Trigeminusneuralgie
  • Beckenschiefstand / Unterschiedlich erscheinende Beinlängen
  • Schmerzen in den Hüftgelenken
  • Bein-, Knieschmerzen
  • Kalte Hände und Füße
  • Herzrhythmus-Störungen / Veränderter Blutdruck
  • Verdauungsprobleme / Magenübersäuerung
  • Häufiger Durchfall bzw. Verstopfung
  • Schlaflosigkeit / chronische Müdigkeit
  • Psychische Beschwerden
  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom)
  • ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)
  • Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)



(1) Quelle: Wikipedia

(2) Quelle: Bericht aus "Orthopress"

(3) Quelle: Ernst Pohlmann





Atlastherapie.nrw,  Atlastherapie-leipzig, KISS Syndrom