Die Kranken werden mehr
Muskel-Skelett-, Atemwegs- und psychische Maladien auf dem Vormarsch.


Jahr für staunten Krankenkassen und Statistiker - die Deutschen blieben immer seltener krank zuhause. 2006 war der Tiefpunkt erreicht. Jetzt scheint der Trend gebrochen. Im vergangenen Jahr haben die Krankmeldungen erstmals seit zehn Jahren wieder zugenommen. Der Krankenstand der Versicherten in den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) stieg von 4,2 auf 4,5 Prozent, berichtete gestern das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). Durchschnittlich 16,3 Tage waren die AOK-Mitglieder krankgeschrieben, nach 15,4 Tagen im Vorjahr. Die Arbeitnehmer konnten vermehrt wegen Infektions-, Atemwegs- und psychischen Erkrankungen ihren Arbeitsplätzen nicht aufsuchen, erklärte WIdO-Forschungsbereichsleiter Helmut Schröder.

Mitarbeiter in der Abwasser- und Abfallbeseitigung waren dem größten Krankheitsrisiko augesetzt. 22,8 Tage mussten die dort Beschäftigten das Bett hüten. Auch die Arbeit in der Metallerzeugung, der Autoindustrie und der öffentlichen Verwaltung produzierte ein überdurchschnittliches Krankheitspotenzial. Vergleichsweise gesundheitsfördernd scheint dagegen das Tagwerk in den Branchen der Datenverarbeitung zu sein. Deren Mitarbeiter brachten es auf lediglich 9,1 Arbeitsunfähigkeitstage im Durchschnitt. Wenig gelbe Bescheinigungen lieferte auch das Personal im Kreditgewerbe, im Bereich Forschung und Entwicklung sowie im Einzelhandel.

Hauptkrankheitsgrund sind Malaisen von Muskeln und Skelett. Nahezu ein Viertel aller Krankschreibungen sind diesem Formenkreis gewidmet. Verletzungen (12,8 Prozent), Atemwegserkrankungen (12,5 Prozent) und psychische Störungen folgen. Erkrankungen der Psyche schieben sich mit Macht ins Geschehen. Die Zahl der Ausfalltage mit entsprechenden Krankheitsbildern stieg seit 1997 um 62,3 Prozent. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Psychische Erkrankungen nehmen bei den Arbeitnehmerinnen den dritten Platz ein nach Muskel- und Skelett- und Atemkrankheiten.

51,2 Prozent aller AOK-Mitglieder schickten 2007 wenigstens einmal eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an ihren Chef. Die meisten von ihnen (65,4 Prozent), waren nicht länger als sieben Tage krank. Lediglich 4,2 Prozent blieben länger als sechs Wochen ihrem Arbeitsplatz fern.

Quelle: physio.de

















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